31.07.2026 Ruhetag auf dem Refuge Fontanalbe

Während wir den letztmöglichen Termin zum Frühstücken nutzen, ziehen spätestens danach alle WanderInnen ab. Schön, wir sitzen auf der langen Bank vor dem Haus, können mal schauen, was der Tag so bringt. Zu den Hüttenleuten, die jetzt Pause haben, gesellen sich ein, zwei Hirten, die in der Nacht ihre Schafherde zusammen mit den Hütehunden vor den Wölfen (es sollen hier 43 Tiere sein) beschützt haben. Klar für uns heute ist, daß wir auch ohne WLAN oder Mobile Daten schon mal unseren Blog zusammenschreiben. Wir sind über 7 Tage mangels WLAN im Rückstand. Bei so ereignisreichen Tagen mit so viel Erlebtem ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Deswegen setzen wir uns erst kurz zusammen, verschaffen uns zusammen einen Überblick, dann beginne ich zu schreiben.
Cilli
nutzt stellvertretend für uns Beide die Zeit für eine Wanderung zu den Fundorten der Felszeichnungen der „Voie Sacre“, einer der wichtigsten Stellen für Felszeichnungen im Nationalpark, die teilweise über 4500 Jahre alt sind. Für die ist Fontanalbe und das „Tal der Wunder“ auch bekannt – schade, wenn wir nichts davon fotografiert hätten.

Sie erzählt mir nach ihrer Rückkehr, dass ein anwesender Parkwächter den Wanderern erklärt, wie sie sich zu verhalten haben, damit die Felsbilder nicht beschädigt werden. Sie musste die Wanderstöcke wegpacken, weil sie keine Gummispitzen haben. Das Gelände ist wohl sehr schön, im oberen Teil mit kleinen Seen und Blicl auf den Mont Bego. Informationsstelen geben Hinweise zu bestimmten Themen wie den Gravuren selbst, aber auch der Region als Grenzland und wie das die Menschen geprägt hat und in diesen Bereichen gibt es was zu entdecken, die Gravuren sind klein und nicht leicht zu erkennen.

Mittags nutzen wir es einfach mal, auf einer bewirtschafteten Hütte zu sein, blicken in die mit tollem Lärchenwald bestandenen Felsen, dazu gibt’s gemischten Salat mit Tomaten und Thunfisch und Rühreier mit Pilzen!
Es ist 17:10 Uhr – ich hoffe, ich bin mit unserm Blog wieder durch!

Für Morgen haben wir den Weg nach Tende etwas verändert – es bleiben aber noch ca. 16 Kilometer, die uns in den knapp 800m hoch gelegenen Ort runterführen. Tendenziell geht es ab der Fonatanalbe Richtung Ventimiglia und Meer jetzt eher runter. 

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AutorIn
Cilli Bauer

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