Dritter Teil unserer Alpendurchquerung 2026

Überblick 3. Teil: Quincinetto bis Ventimiglia

Start:  26. Juni 2026, teils als Führungstour

Eigentlich liegen nur ein paar Hundert Höhenmeter zwischen Quincinetto und Ventimiglia am Mittelmeer. Denn Quincinetto ist der tiefste Punkt des GTA, der Grande Traversata delle Alpi. Wir aber packen uns über 43 Höhenkilometer dazwischen. 

Ab hier, im südlichen Aostatal biegt der Alpenbogen fast kontinuierlich nach Süden. Vermutlich deswegen, weil alle weiteren Orte von Mannheim aus nicht so leicht zu erreichen sind, man mit dem Zug jeweils einen ganzen Tag An- und Abreise einkalkulieren muss, ist es leider nur zu einer von uns geführten Tour auf diesem letzten Drittel unserer Alpendurchquerung gekommen. So starten wir nur die erste Woche südlich des GranParadiso zu siebt, mit fünf TeilnehmerInnen. 

Sieben Tage später, nach dem Bergsteigerdorf Balme, verlassen wir – dann also zu zweit -vorübergehend den GTA und steigen hoch in die Gruppe der Bessanese, gehen kurz über die Grenze nach Frankreich, kommen dann von Nordwesten auf den über 3500m hohen Pilgerberg Rocciamelone. Dann, wieder einige Hütten später und bereits hinter Susa, queren wir mehrere Tage das geschichtsträchtige Gebiet der Waldenser.

Wenn alles klappt kommen ab Prali ein paar Tage zwei Freunde und Kletterer dazu. Und stimmen die Bedingungen, dann wollen wir alle zusammen auf den Monviso.

Ab Elva sind wir die letzten drei Wochen unserer Tour dann wieder alleine unterwegs. Quer durch die „Dolomiten von Cuneo“, dann am Massif der Argentera vorbei gelangen wir ins Tal der Wunder, der Mont Bego liegt quasi auf dem Weg, sind wieder ein paar Tage in Frankreich unterwegs.

Ab Tende folgen wir den ligurischen Bergkämmen nach Süden, landen, wenn alles hoffentlich so geklappt hat, nach ca. 550 Wegkilometern in Ventimiglia tatsächlich auf Höhe Null: Bergschuhe aus, Badehose an.

Die Rückreise geht mit der Tendabahn bis Cuneo, dann zurück nach Mannheim.

 

„Vom Stilfser Joch und durch das Val Viola und das Val Grosina steigen wir aus Italien ein erstes Mal in die Schweiz nach Poschiavo ab. Oberhalb des Val Malenco und südlich an der Bernina vorbei gelangen wir nach Maloja ins oberste Engadin. Dann durchlaufen wir das Bergell aus der Schweiz mit Blick auf den Piz Badile runter nach Italien. Hier biegen wir durch das Valle dell´ Aquafraggia nach Norden, rüber ins Val di Lei. Durch die Lepontinischen Alpen geht es ins Misox, von dort über den Höhenrücken der Calanca ins Val Colma. Von Biasca steigen wir auf zum Via Alta Verzasca, wechseln zum Via Alta Vallemaggia. Spätestens hier sind wir im Oberen Tessin angelangt. Durch das Val Campo geht’s es wieder rüber nach Italien ins Val Antigorio. Wir umrunden Domodossola nordwestlich, biegen dann nach Süden ab, kreuzen das Val Divedro und das Val Bognanco, kommen über das obere Valle Antrona von Westen an den Monte Rosa. Den passieren wir in Macugnaga südwestlich, durchqueren einen Teil der Alpi Vercelli bis Alagna. Schließlich balancieren wir auf dem Grat der Alta Via Biellese zwischen Piemont und Aosta, beenden dann unsere Tour nach ca. 550Kilometern und etwas über 40000Höhenmeter in Pont-Saint-Martin (walserdeutsch Martinstäg) in der autonomen Region Aostatal.

Soweit der Plan. Natürlich Gesundheit in der Vorbereitung, Fitness und etwas Glück unterwegs vorausgesetzt.

 

Der Erste Teil unserer Wanderung geht von den Julischen Alpen bis zum Stilfser Joch.

Zunächst werden wir beide uns etwas einlaufen. Dazu haben wir uns die Steiner Alpen ausgesucht. Von Kamnik aus gehen wir über den Grintovec und die Skuta bis zum Bergsteigerdorf Jezersko. Von dort durch die Karawanken nach Bled. Hier treffen wir auf die erste Gruppe des DAV Mannheim und laufen mit den TeilnehmerInnen zum Triglav, dann über den Vrsic Pass, verlassen Slowenien und landen im Friaul in Italien. Eine nächste Gruppe läuft mit uns weiter von Tarvisio bis in die Nähe von Sexten, also fast den gesamten Karnischen Höhenweg, hierbei streifen wir den Süden Österreichs. Eine weitere Gruppe geht mit uns von Sexten, also wieder in Italien – durch diesen Teil der Dolomiten bis nach Völs am Schlern. Ab Bozen sind wir dann wieder alleine unterwegs und durchwandern zu zweit das Ultental, um dann nördlich des Ortlers weiter nach Westen bis zum Stilfser Joch, dem Ziel des ersten 45-tägigen Teils unserer Alpenlängsdurchquerung, zu gelangen.